Wittlich am St. Elisabeth Krankenhaus
Wittlich am St. Elisabeth Krankenhaus

Strahlentherapie

Wittlich am St. Elisabeth Krankenhaus

Mit der Inbetriebnahme unserer Praxis ab 01.07.2020 steht der Großregion Mosel, dem Eifelkreis und dem Hunsrück eine wohnortnahe spezialisierte Strahlentherapie mit modernsten Verfahren und Techniken für die ambulante und stationäre Behandlung zur Verfügung.

Stärkung der regionalen Patientenversorgung

Der Standort Wittlich verfügt über ein Brust- sowie Darm- und Viszeralzentrum, eine ansässige hämato-onkologische Facharztpraxis sowie im Verbund mit dem Krankenhaus Bernkastel über ein onkologisches Versorgungszentrum und bietet damit in der Region optimale Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Behandlung.

Virtueller 360° Rundgang

Willkommen in unseren Praxisräumen. Sie möchten sich schon vor Ihrem Besuch einen Eindruck von unseren Räumlichkeiten verschaffen? Kein Problem! Mit unserem interaktiven 360° Rundgang können Sie bequem von zu Hause aus durch unsere verschiedenen Praxen navigieren und sich einen realistischen Überblick verschaffen.

Entdecken Sie Wartebereiche, Behandlungsräume und wichtige Anlaufstellen – ganz einfach und in Ihrem eigenen Tempo. So wissen Sie bereits vorab, was Sie vor Ort erwartet, und finden sich am Tag Ihres Termins noch besser zurecht.

Klicken Sie sich jetzt durch unsere Praxen und lernen Sie uns virtuell kennen!

Öffnungszeiten

Montag

8:00 – 16:00 Uhr

Dienstag

8:00 – 16:00 Uhr

Mittwoch

8:00 – 16:00 Uhr

Donnerstag

8:00 – 16:00 Uhr

Freitag

8:00 – 14:00 Uhr

und nach Vereinbarung

Anfahrtsskizze

Leistungen am Standort

Unsere Ausstattung

Strahlentherapie – hochmodern, effizient, schonend

Wir behandeln von Beginn an mit zwei volldigitalen Linearbeschleunigern der neuesten Generation – ELEKTA VERSA HIGH DEFINITION. Beide Linearbeschleuniger besitzen ein integriertes CONE BEAM-CT zur millimetergenauen KI basierten Patientenpositionierung.

Unmittelbar vor Beginn der Bestrahlungssitzung wird das Zielgebiet bildlich dargestellt, Lageabweichungen berechnet, mittels elektronischer Tischsteuerung korrigiert und dann präzise bestrahlt. Dies ist eine ganz wesentliche Voraussetzung für eine effektive Tumortherapie bei gleichzeitiger Schonung des angrenzenden gesunden Gewebes.

Die beiden Linearbeschleuniger werden über einen gemeinsamen Rechner zentral gesteuert und perfekt synchronisiert, sodass die erzeugte Strahlung exakt gleich und aufeinander abgestimmt ist.

So kann ein Patient sowohl an dem einen als auch an dem anderen Gerät bestrahlt werden. Dies ermöglicht eine kontinuierliche Qualität der Behandlung, z.B. auch im Falle einer Gerätewartung.

Hochpräzisionsverfahren versetzen uns in die Lage, die Strahlung an Normalgeweben deutlich zu reduzieren, sie aber gleichzeitig genau dahin zu steuern, wo wir sie brauchen – in den Tumor.

Besondere Expertise bei der Bestrahlung des Mammakarzinoms

Speziell an die Erfordernisse des Brustzentrums angepasst, kommt in Wittlich ein atemgesteuertes Präzisionslagerungssystem zur herzschonenden Brustbestrahlung (DIBH* mit dem VisionRT-System) zum Einsatz. Über ein Kamerasystem wird die Oberfläche der Patienten abgetastet und die Bestrahlung atemgesteuert und nur zu definierten Zeitpunkten aktiviert – nämlich genau dann, wenn bei tiefer Einatmung die Brust am weitesten vom Herz entfernt ist.

Dies setzt eine genau digitale Steuerung der Bestrahlungseinheit mit dem Kamerasystem voraus – der oberflächenführten Strahlentherapie (Sureface Guided Radiotherapy ). Dieses Verfahren steht an beiden Linearbeschleunigern zur Verfügung.

*Deep Inspiration Breath Hold

Herzschonende, innovative Verfahren zur Brustbestrahlung an beiden Linearbeschleunigern.

Präzision und Hightech schonen Risikoorgane

Zur computergestützten Planung der Bestrahlung steht ein praxiseigener Computertomograph mit besonders großer Lagerungsöffnung (Large bore) zur Verfügung, welcher über spezielle Zusatzfunktionen wie beispielsweise die Bewegungserfassung von beweglichen Zielen (z. B. Metastasen in Lunge oder Leber) verfügt.

Diese Hightech-Ausstattung ermöglicht uns eine noch schonendere Behandlung, so Dr. med. Guido Syré: „Mit modernen Computerplanungs- und KI basierten Bestrahlungssytemen, intensitätsmodulierter Technik und Hochpräzisonslagerung läßt sich die Strahlung präzise dahin steuern, wo wir sie brauchen – in den Tumor. Gleichzeitig können wir die Dosis an Normalgeweben deutlich reduzieren.“

So bieten wir – nicht nur technisch, sondern auf von Seiten der wissenschaftlichen Expertise – alle Optionen zur Tumortherapie an.

Zum Ärzteteam gehören neben Dr. Syrè die Fachärzte Christian Eisele und Rhea Bottke, die ihre Ausbildung an den Unikliniken Heidelberg und Ulm absolviert haben.

Unsere erfahrenen Fachärzte für Strahlentherapie stehen Ihnen gerne zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Um Ihnen beste Behandlungsmöglichkeiten zuteilwerden zu lassen, setzen wir auf eine Kombination aus modernster technischer Ausstattung, langjähriger Expertise und fundiertem Fachwissen. In diesem Sinne bieten Ihnen unsere Fachärzte moderne Therapien nach neuesten wissenschaftlichen Standards und Empfehlungen an. Gemeinsam mit Ihren behandelnden Ärzten erstellen wir für Sie einen individuellen Therapieplan, welcher auf den Grundlagen der erfolgten Untersuchungen, interdisziplinärer Fallbesprechung in Tumorkonferenzen und unserem onkologischen Erfahrungsschatz beruht.

Ärztlicher Geschäftsführer / Facharzt für Strahlentherapie und Standortleiter von Xcare Wittlich stellt sein Team und sich vor.

Wählen Sie den gewünschten Funktionsbereich.

Fragen und Antworten

Was benötigt der Tumorpatient zur Erstvorstellung?

Wir benötigen zur Erstvorstellung die Versicherungskarte, eine im Quartal gültige Überweisung vom Orthopäden, Rheumatologen oder Hausarzt, sowie insbesondere Vorbefunde/ Arztbriefe und die sog. Bildgebung ( CT / Röntgen / MRT ) als Röntgenbild, CD-Rom Datenträger oder einen Zugangscode vom Befundersteller ( z.B. Radiologie) um ihre Befunde abzurufen.

Die Befunde sollten nicht älter als 6 Monate sein, im Einzelfall kann dies aber auch ausreichend sein.

Kann der Tumorpatient bereits zur Erstvorstellung mit dem Taxi kommen?

Unsererseits kann die Ausstellung eines Taxischeins erst dann erfolgen, wenn medizinisch die Notwendigkeit besteht und die Indikation zur Strahlentherapie durch den Strahlentherapeuten gestellt wurde. Es ist darauf hinzuweisen, dass Sie dann auch privat kein Fahrzeug führen dürfen.

Falls sie zum Erstgespräch einen Taxischein benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihren betreuenden Arzt. 

Was benötigt der Röntgenreiz-Patient (gutartige Erkrankung) zur Erstvorstellung?

Wir benötigen zur EV die Versicherungskarte, eine im Quartal gültige Überweisung vom Orthopäden, Rheumatologen oder Hausarzt, sowie Bildgebung der zu behandelnden Körperregion, die nicht älter als 6 Monate sein sollte.

Warum haben wir zeitweise beschränkte Kapazitäten zur Durchführung einer Röntgenreizbestrahlung?

Die Behandlung von Patienten mit bösartigen, lebensbedrohlichen Erkrankungen muss zeitnah gewährleistet sein. Im Falle von einem hohen Patientenaufkommen kann es vorkommen, dass wir die Behandlung von Patientin mit gutartigen Erkrankungen (Fersensporn, Arthrosen etc.) u.U. auch kurzfristig verschieben müssen. Durch das Vorhandensein von zwei dosimetrisch gleichwertigen Linearbeschleunigern ist in aller Regel aber eine Behandlung im Zeitfenster von 2-6 Wochen möglich.