Radiologie

Radiologie

Die Radiologie ist ein zentrales Fachgebiet der modernen Medizin, das sich mit der Erkennung und Behandlung von Krankheiten durch bildgebende Verfahren beschäftigt. Zu den wichtigsten Methoden der Radiologie zählen die digitale Röntgendiagnostik – eine Methode, die auf die bahnbrechende Entdeckung von Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 zurückgeht –, die Mammographie, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT), Ultraschall, interventionelle radiologische Verfahren sowie die Schmerztherapie. Röntgens Entdeckung markierte den Beginn einer neuen Ära in der medizinischen Diagnostik und bildet bis heute die Grundlage für viele moderne Bildgebungsverfahren.

Durch präzise und schonende Bildgebung ermöglicht die Radiologie eine gezielte, individualisierte Diagnostik und bildet die Grundlage für zahlreiche therapeutische Entscheidungen. Bei Xcare steht der Mensch im Mittelpunkt: Wir kombinieren modernste Technologie mit fachlicher Expertise, um jedem Patienten eine individuell angepasste Betreuung und Diagnostik auf höchstem medizinischem Niveau zu bieten.

Unsere Radiologischen-Standorte

Fragen und Antworten

Wie laut ist ein MRT?

Die Untersuchung dauert zwischen 10 – 30 Minuten. Während den Messungen treten laute Geräusche auf, die bei jeder Messung unterschiedlich sind, z.B. Klopfen, Hämmern, Dröhnen, Vibrieren u.a. durch das Tragen eines Kopfhörers  (alternativ auch Ohropax) können die Geräusche stark reduziert werden.

Ich habe Platzangst, was nun?

Die Durchführung einer Kernspintomographie ist trotz Platzangst (Klaustrophobie) durch die Verabreichung eines angstlösenden Medikamentes möglich. Die Verabreichung des angstlösenden Medikamentes kann nur mit Ihrem Einverständnis erfolgen. Damit Sie und wir gut vorbereitet sind, geben Sie uns bitte bereits bei der Terminvergabe einen Hinweis zu Ihrer Platzangst.  So können wir Sie über alle notwendigen Maßnahmen, wie z.B. Begleitperson für den Nachhauseweg, ausführlich informieren.

Während der Untersuchung können wir Sie sehen und über eine Sprechanlage mit Ihnen reden. Sie erhalten während der Untersuchung einen Notfallknopf. Sobald Sie diesen drücken, unterbrechen wir die Untersuchung und kommen sofort zu Ihnen in den Untersuchungsraum.

Muss ich mit meinem ganzen Körper in die Röhre?

Das kommt darauf an, welche Region untersucht werden soll. Z.B. Kopf: Ja, der Kopf befindet sich dann in der Mitte der Röhre.

Wie lange dauert die MRT-Untersuchung?

Das ist davon abhängig, was untersucht werden soll. Normalerweise etwa 10-15 Minuten, maximal ca. 30 Minuten.

Was muss ich vor einer Herz-CT-Untersuchung beachten?

1. Bitte bringen Sie uns neben den Laborwerten (Kreatinin und TSH <3 Monate), ihrer Versichertenkarte und der Überweisung ihren Medikamentenplan mit.
2. Bitte trinken Sie vor der Untersuchung keine koffeinhaltigen Getränke.
3. Bitte nehmen Sie 48h vor der Untersuchung keine potenzsteigernden Medikamente wie Viagra ein.
4. Bitte beachten Sie, dass auf der Überweisung zu einer Herz-CT Untersuchung folgende Angaben enthalten sein müssen:
– Verdacht auf eine koronare Herzkrankheit (KHK)
– mit Angabe der Vortestwahrscheinlichkeit (diese muss zwischen 15-50% liegen)

Muss ich für vor einer CT- oder MRT-Untersuchung nüchtern sein?

Nein, Sie dürfen normal (in Maßen) essen und trinken.

Ich habe einen Termin zur CT. Was muss ich beachten und mitbringen?

Bei den meisten CT-Untersuchungen benötigen wir neben Ihrer Versichertenkarte und der Überweisung für eine CT-Untersuchung, einen Kreatininwert (<3 Monate alt) und einen TSH-Wert.

Bei wenigen Untersuchungen (z.B. Frage nach Frakturen an den Gelenken oder an der Wirbelsäule) benötigen Sie keine Laborwerte, da wir diese Untersuchungen in der Regel ohne intravenöse Kontrastmittelgabe durchführen.

Ich habe einen Termin zur MRT. Was muss ich beachten und mitbringen?

Bei den meisten MRT-Untersuchungen benötigen Sie lediglich Ihre Versichertenkarte und die Überweisung für eine MRT-Untersuchung. Bei einigen MRT-Untersuchungen (z.B. Schädel, Abdomen, Oberbauch, Prostata, Hals, Herz) benötigen wir einen Kreatininwert (<3 Monate alt).

Herzschrittmacher & Co.
Patienten mit Herzschrittmachern, eingepflanzten automatischen Defibrillatoren sowie mit einigen älteren künstlichen Herzklappen und Innenohrimplantaten können im MRT nicht untersucht werden. Kein Hinderungsgrund für eine MRT-Untersuchung sind dagegen in der Regel:

  • organische und die meisten neueren künstlichen Herzklappen
  • implantierte Medikamentenpumpen
  • metallische Gefäßclips oder Gefäßprothesen
  • Metallimplantate wie Nägel, Platten und Prothesen in Knochen und Gelenken

Falls Sie Unterlagen zu einem metallischen Implantat haben, bitten wir Sie, diese zur Untersuchung mitzubringen.